Gerät zur sparsamen Schutzgasversorgung bei Schweißnähten von Hohlkörpern, vornehmlich Rohren.
Beidseitig einer Schweißnaht wird von innen ein aufblasbarer Hohlkörper platziert, der durch eine zylindrische „Gasbrause“ aus Feltmetal (verfilztes Drahtgewebe) verbunden ist. Die Hohlkörper sind einseitig mit einem Schutzgasschlauch verbunden, durch den das Schutzgas in die Hohlkörper geleitet wird.
Die Hohlkörper werden aufgeblasen und dichten den Bereich um die Schweißstelle beidseitig ab. Bei einem einstellbaren Differenzdruck öffnet in der Gasbrause ein Ventil und lässt das Schutzgas in den Raum zwischen den Hohlkörpern einfließen. Dadurch wird die Luft verdrängt und die Schweißnaht kann nicht mehr von innen oxidieren.
Automatisch aufblasender Ballon zur Rettung von Schiffbrüchigen, Verirrten oder Lawinenopfern. Der Ballon wird zusammengefaltet, gemeinsam mit einer Druckgaskapsel, einer dünnen Rettungsleine und einem Auslösemechanismus in einer Kapsel, an der Kleidung getragen. Die Druckgaskapsel ist mit Helium oder Wasserstoff gefüllt, welches ausreicht, den Ballon mit ca. 1 m³ Gas zu füllen. Bei Kontakt mit Wasser oder Schnee oder durch mechanische Betätigung wird der Rettungsballon aufgeblasen und steigt – da leichter als Luft – ca. 10 m über das betroffene Opfer.
Der Rettungsballon besteht aus reflektierendem, gasdichtem Leichtgewebe, mit roter oder gelber Signalfarbe. Zusätzlich können ein Signallicht und ein Minipeilsender angebracht werden. Durch Bewegungen im Wind ist der Rettungsballon leicht sichtbar und erleichtert das Auffinden des Verunglückten.
Segeltrimaran, auch für Segler mit Handicap. Autonome Durchführung des Segelsports für behinderte Menschen und Betreuer.
Sicher durch wasserdichte Abteilungen und Stützrümpfe. Drehmast für stufenloses Setzen und Reffen des Segels. Keine Verletzungsgefahr, da kein Segelbaum. Zugelassen für vier Personen.
Der Combi-Tri ist ein Trimaran, dessen Mittelrumpf generell alle Zuladung aufnimmt. Die drei Rümpfe sind als System mit unterschiedlichen Antrieben und Mittelrümpfen kombinierbar. Zwei baugleiche Ausleger (Beams) verbinden den Mittelrumpf mit den großvolumigen Stützschwimmern, das gilt generell.
Für die Combi‑Tri‑Typen CT 9, CT 14 und CT R gilt die gleiche Basis, sie unterscheiden sich nur durch die Art der Besegelung. Durch die feste Kielflosse entfällt das ursprüngliche Schwert. Auf Wunsch kann jedoch ein Schwertkasten vorgesehen werden.
Bei dem Combi-Tri-Begleitboot werden die Standardstützschwimmer und die Transportausleger mit einem Kurzrumpf kombiniert. Der Combi-Tri ist so gut wie unsinkbar in jeder Version. Die drei unabhängigen geschlossenen Rümpfe haben jeweils allein genügend Auftrieb für Boot und Segler.
Jeder Mittelrumpf hat darüber hinaus zwei Querschotts und somit drei wasserdichte Abteilungen.
Der Combi Tri CT 9 ist das ursprüngliche Fahrzeug mit Rollmast und 9,2 m² Segelfläche. Alle Anbauteile sind auf den Combi-Tri Typ 9 abgestimmt.
Durch das Balanceruder ist das Boot sehr wendig und reagiert sofort auf jeden Ruderausschlag.
Bei Testfahrten bis Windstärke 8 mit Vollzeug blieb das Boot stabil mit ca. 15° Lage, wobei der Lee-Stützschwimmer unterschnitt. Der unverzagt Dreh-Mast blieb dabei voll funktionsfähig. Grundsätzlich sollte man jedoch ab ca. 4 Bft die Segelfläche verkleinern.
Eine Drehvorrichtung am Masttop, von der aus Wanten und Vorstag angeschlagen werden, in Kombination mit einem Bugsprit, ermöglicht das Fahren eines kleinen Vorsegels. Dadurch geht das Boot besser durch die Wende und die Manövrierfähigkeit wird verbessert.
Der Combi-Tri CT 14 unterscheidet sich vom CT 9 durch das Slup-Rigg, welches alternativ zum Rollmast installiert wird. Das Slup-Rigg hat mit Groß- und Vorsegel eine normale Segelfläche von ca. 14 m². Der Mast wird in einem Mastschuh geführt wie in einer Jütt.
Die Wanten sind auf Höhe der Auslegerhülse geschlagen, wobei die Kräfte über eine Schelle in den Mittelrumpf eingeleitet werden.
Der Combi-Tri CT R nutzt die gleiche Rumpfkombination, hat aber als Antrieb einen Flettner-Rotor alternativ zum Segel. Flettner-Rotoren sind senkrecht stehende Hohlzylinder, die in Drehung versetzt werden.
Wird der drehende Zylinder von Wind angeströmt, so entsteht eine Kraft etwa 90° zur Windrichtung, welche das Boot antreibt.
Durch Anpassung der Drehzahl des Zylinders kann die Vortriebskraft geregelt werden.
Das Combi-Tri-CT-Begleitboot ist auch ein Trimaran, jedoch werden hier die Stützschwimmer des Basistyps mit einem anderen Mittelrumpf kombiniert unter Nutzung der Standard-Transportauslegers.
Das Begleitboot wird mit einem Schubrohr angetrieben, mit Leistungen abhängig vom Einsatzprofil zwischen 1,5 und 5 PS.
Es ist ausgelegt für bis zu vier Personen.
Genutzt werden kann das Begleitboot z.B. als Regattabegleiter oder als Angelboot oder auch kommerziell für Zubringer- oder Rettungseinsätze.
Sitz für Menschen mit Handicap, angepasst an Combi Tri, aber anpassbar für sonstige Schwimmkörper bzw. Boote. Blickrichtung ist nach vorn, der Sitz ist auf der Mittelachse des Bootskörpers platziert.
Alle Elemente zum Bedienen des Segels, eines Motors und zum Lenken des Bootes sind auf den Mittelsitz geführt. Gelenkt wird mit einer Seitenpinne 5 oder mittels Fußpedalen 4. Die Bewegungen werden per Winkelgelenkstangen 10 und mit Leinen zum Ruder geführt. Die Schotleine des Segels ist von hinten unter dem Sitz geführt, wird an der Rolle 8 umgelenkt und auf den Beschlag 9 belegt.
Bei allen Funktionen können Begleitpersonen korrigierend eingreifen.
Der Mittelsitz ist an den Combi Tri angepasst und wird in das Cockpit des CT gehoben. Dabei dient die hintere Auslegerhülse als fester Ankerpunkt. Gesteuert werden kann sowohl mit der Seitenpinne als auch alternativ mit Fußpedalen. Die Schotleine und die Reffleine zur Betätigung des Drehmastes befinden sich in Griffweite des Seglers.
Alle Funktionen zur Steuerung des CT können ferngesteuert mechanisiert werden.
Der Trailer-Aufsatz (TA) ist ein verstellbares Aufsatzgerät für PKW Anhänger zum sicheren Transport und zur Lagerung von Booten bis zu einer Länge von 5,6 m und einem Gesamtgewicht von ca. 150 kg. Die Länge des PKW-Anhängers soll mindestens 3,0 m betragen, die Breite von 0,9 m bis 1,2 m.
Für eine sichere Anhängerkupplung ist die Deichsel des Anhängers gegebenenfalls mit Gewicht zu belasten und die Kupplung mit einer Drahtschlinge zu sichern, sodass die Deichsel nicht hochklappen kann.
Der TA ist hauptsächlich aus Stahl-Vierkantrohr gefertigt. Die Einzelteile sind ineinander verschiebbar. Jedes Einzelteil ist nach dem Verschweißen gegen Korrosion geschützt.
Der TA wird auf die Rungen des jeweiligen PKW-Anhängers gelegt und durch Zusammenschieben der Anschläge von außen in Länge und Breite fixiert. Die Einstellung ist durch Anziehen der Klemmschrauben zu sichern. An beiden Enden des PKW-Anhängers ist der TA durch je einen Gurt zu sichern.
Für das Beladen des TA wird der Anhänger schräggestellt und die Wippe nach unten gelassen. Der hohle Gurt wird am Bugbeschlag eingehakt und das Boot auf die Führungsrolle gestellt. Durch Betätigen der Seilwinde am Ende des TA wird das Boot auf den TA gezogen.
Dabei wird der Kielbereich auf einstellbaren Leitrollen geführt.
Einstellbare Seitenrollen bewirken die mittige Ausrichtung des Bootes. Die Zugkraft auf den Bug des Bootes bewirkt gleichzeitig, dass die Wippe den Bug anhebt und dass das Boot auf die vordere Leitrolle gezogen wird. Dabei wird das Boot auf die Kielrollen geführt, geleitet durch die seitlichen Führungsrollen.
Gesichert wird das Boot auf dem TA durch zwei Gurte, die an der gegenüberliegenden Seite der Anhänger-Anschlagösen eingehakt werden
Mit einem leicht zu montierenden Radsatz kann der TA zu einem Sliptrailer erweitert werden.
Die vier breiten Reifen sinken auch bei weichem Sand nur wenig ein.
Damit kann das Boot an jedem Strand zu Wasser gebracht werden.
Soll das Boot zu Wasser gelassen werden, kann der Anhänger am Slip bis zu den Achsen ins Wasser gefahren werden (Achtung: Lager müssen gekapselt sein), und nach Lösen der Bootssicherung lässt man das Boot rückwärts ins Wasser gleiten.
Muss das Boot im Winter außen gelagert werden, so kann das Boot auf dem TA verbleiben. Das Gerüst für die Schutzplane wird eingesteckt/gesichert und das Boot mit einer Standardschutzplane mit geringem Aufwand winterfest gemacht.
Der TA kann in seinen Grenzen unabhängig vom Bootstyp eingesetzt werden. Bei Überbreiten sind die seitlichen Anschläge verlängerbar. Die Führungsrollen sind standardisiert und somit überall in Europa einfach auswechselbar.
Der besondere Vorteil des TA ist neben dem günstigen Preis die universelle Einsetzbarkeit und die Tatsache, dass die gesamte Ladefläche des PKW-Anhängers für das Urlaubsgepäck zur Verfügung steht.
Autonome Anlage zur Belüftung von sauerstoffarmem Wasser.
In zunehmendem Maße verarmen Gewässer im Sommer an gelöstem Sauerstoff, sodass Fische und Kleinstlebewesen eingehen. Nicht nur stehende Gewässer sind betroffen, sondern selbst in großen Strömen mit hoher Fließgeschwindigkeit wie der Elbe können ganze Bereiche an Sauerstoffarmut leiden. Mit einem Kompressor wird Luft von unten in ein getauchtes Rohr geleitet. Die Luft steigt darin auf und verdrängt das Wasser nach oben, wobei gleichzeitig Sauerstoff vom Wasser aufgenommen wird. Prinzip der „Mammutpumpe“. Der Kompressor wird elektrisch und/oder mechanisch angetrieben. Die gesamte Anlage befindet sich auf einem Schwimmkörper im Wasser und ist somit fast wartungsfrei.
Jeden Sommer erleben wir, dass Flüsse und Seen Bereiche haben, in denen fast kein Sauerstoff mehr im Wasser enthalten ist. Teilweise sterben tonneweise Fische ab; deshalb muss das Wasser mit Luftsauerstoff angereichert werden. Die Sauerstoffanreicherung in Gewässern kann mit unserem Gerät betrieben werden, indem ein Kleinkompressor von unten Luft in voll getauchte Rohre bläst, wodurch Luftblasen aufsteigen und dabei einen Teil ihres O₂ abgeben. Das mit O₂ gesättigte Wasser steigt auf und fällt wieder in das Gewässer.
Ein E‑Motor treibt den Kompressor an. Der Strom wird erzeugt durch Solarzellen oder eine Windturbine oder eine Wasserturbine in Fließgewässern. So kann ohne Fremdenergie das ganze Jahr über rund um die Uhr jedes Gewässer mit Sauerstoff versorgt werden.
Die Kosten für das Gerät sind überschaubar gering, genauso wie die Wartungsintervalle.
Autonomes Katamaran-Hausboot mit E-Antrieb für zwei bis vier Personen. Ohne Barrieren, mit bequemer Zugänglichkeit; uneingeschränkt nutzbar auch für Rollstuhlfahrer. Abgasfrei! Antriebsenergie durch Photovoltaik und Kleinwindenergieanlagen
Mehr erfahrenSchnelles, wendiges Katamaran-Einsatz- bzw. Arbeitsboot für Feuerlösch- und Bergungseinsätze bei überfluteten Flusslandschaften und Schiffsbränden. Geringer Tiefgang, gefahrloses Überfahren von Unterwasserhindernissen. Große Bergetüren beidseitig und achtern. Ladebaum zum Bergen beidseitig. Geräumiges Deck, gute Zugänglichkeit.
Zwei Personen Besatzung, Zuladung sechs Personen. Sicher durch acht bis zehn wasserdichte Abteilungen. Schub – Antrieb nach dem Ejektor-Prinzip ohne bewegte Teile im Wasser, deshalb geringe Verletzungsgefahr für treibende Schiffbrüchige.
Antriebsmaschine Hochdruckpumpe aus Feuerlöschrüstsatz. Um steuerbar von voll voraus auf voll zurück in Sekundenbruchteilen. Straßentransport auf Kleintransporter einfach möglich. Angepasster Slipwagen.
Katamaran mit E-Antrieb. Aufbau ähnlich wie Bergungsboot.
Sehr gute Manövrierbarkeit. Geeignet für Menschen mit Handicap. Das Deck ist voll befahrbar, keine Barrieren, für Rollstuhlfahrer selbstständig zu bedienen.
Nachrüstmöglichkeit mit Flettner-Rotor. Dach mit Fotozellen belegbar, Nachrüstung mit Klein-WEA möglich.
Der UNIKAT ist ein neuer Bootstyp, der durch die voll getauchten Rümpfe sehr stabil im Wasser liegt, auch bei unruhiger See.
Durch die Ausrüstung mit Schubrohren an jedem Rumpf hat der UNIKAT einen geringen Tiefgang.
Mit unterschiedlicher Ausrüstung kann das Typschiff für verschiedene Einsätze optimiert werden.
Die E‑Tankstelle ist eine Speichereinheit auf Basis von Hochdruckhydraulik mit verbundener Windenergieanlage und Photovoltaikzellen. Es wird aus regenerativer Energie (Sonne und Wind) elektrische Energie gewonnen und mit einem permanent wirkenden Gewicht in Form von Hochdruckhydraulik zwischengespeichert.
Zusätzlich können handelsübliche Blasenspeicher angeschlossen werden, mit denen die Kapazität des hydraulischen Speichers erweitert werden kann.
Durch eine Ringleitung wird an allen Druckzylindern die gleiche Einspeisung ermöglicht, sodass ein Verkanten des Gewichtes unmöglich ist. Dadurch kann auch gleichzeitig Drucköl eingespeist und entnommen werden.
Das System soll in drei Stufen angelegt werden, für Einfamilienhäuser, Einzelgehöfte und Gemeinden mit 10 t, 100 t und 1000 t Gewicht.
Generell ist der hydraulische Speicher an jedem Ort einsetzbar.
Durch Erhöhung der belastenden Massen – und damit des Betriebsdruckes der Hydraulikanlage – kann die Baugröße bei gleicher Abgabeleistung klein gehalten werden.
Die einfachste Einsatzmöglichkeit besteht darin, über eine umschaltbare Motor-/Hydraulik-Pumpe-Einheit einen oder mehrere hydraulische Speicher mit preisgünstigem Nachtstrom aufzufüllen, um bei Spitzenbedarf Strom zu erzeugen, wobei Motor/Hydraulik-Pumpe nunmehr als Generator/Hydraulik-Motor wirken.
Für den Strom in der Bedarfsspitze kann ein wesentlich höherer Preis erzielt werden. Für kommunale Versorger, die in der Lage sind, Nachtstrom günstig einzukaufen, könnte dies eine lukrative Einnahmequelle sein.
Das hauptsächliche Einsatzfeld dürfte jedoch der Bereich regenerativer Energien sein.
Ein zentraler Hydraulik-Energiespeicher, kombiniert mit einer PV-Anlage und einer oder mehreren Durchströmturbinen, könnte als „autonome E–Tankstelle“ unabhängig vom Stromnetz an jedem geeigneten Platz installiert werden.
Ein wichtiges Argument für die „autonome E–Tankstelle“ wäre die ausschließliche Nutzung regenerativer Energie und somit das Fahren mit „grünem Strom“.
Dies würde insbesondere an Autobahnraststätten Sinn machen, in Ergänzung zu bestehenden Tankstellen. Durch Belegung bestehender Parkplätze und Dachflächen mit PV-Zellen könnte die Kapazität des hydraulischen Speichers erheblich erweitert werden.
Eine Anzahl einfacher, baugleicher hydraulischer Speicher könnte (auch nachträglich) in den Turm einer WEA oder unmittelbar daneben eingebaut werden.
Entsprechend dem schwankenden Angebot von Wind und Sonne könnte die Energieerzeugung so auf ein definiertes Niveau angehoben werden.
Die Grundlast könnte abgedeckt und bei Spitzenbedarf eine garantierte Strommenge ins Netz eingespeist werden. In jedem Fall erhalten die abnehmenden Energieunternehmen eine besser berechenbare Basis für die Versorgung.